
Hyaluronspritze in München
Schmerzlinderung bei Gelenkbeschwerden
Schmerzen in Knie, Schulter oder einem anderen Gelenk schränken die Beweglichkeit oft spürbar ein. Wenn Schonung oder Physiotherapie allein nicht ausreichen, kann eine Hyaluron Therapie eine sinnvolle Behandlungsoption sein. Sie setzt bioregenerativ an der Gelenkflüssigkeit selbst an, statt Beschwerden nur kurzfristig zu überdecken.

„Bei der Hyaluronsäure-Therapie erreichen wir genau das, was ich mir für unsere Patientinnen und Patienten wünsche: spürbare Linderung, ganz ohne Operation.“
Was ist Hyaluronsäure und wie wirkt sie im Gelenk?
Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Sie sorgt dafür, dass sich die Gelenkflächen reibungsarm gegeneinander bewegen können, und wirkt zugleich wie ein Stoßdämpfer bei Belastung. Mit zunehmendem Alter oder durch Verschleiß wie Arthrose nimmt die Menge und Qualität der körpereigenen Hyaluronsäure ab, wodurch das Gelenk empfindlicher auf Belastung reagiert.
Bei einer Hyaluronsäure-Therapie injizieren wir Hyaluronsäure direkt in das betroffene Gelenk. Sie kann die Gleitfähigkeit der Gelenkflächen unterstützen und so zur Reduktion von Reibung und Schmerzen beitragen. Damit unterscheidet sich der Ansatz von rein symptomatisch wirkenden Mitteln: Die Therapie setzt an der Gelenkfunktion selbst an, statt Beschwerden lediglich zu überdecken.

Ihr Experte für die Hylauronsäuretherapie bei Gelenkschmerzen
Dr. med. Jörn Westhoff
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit sportmedizinischem Schwerpunkt
Dr. Westhoff setzt Hyaluronsäure-Therapien seit vielen Jahren gezielt bei Gelenkbeschwerden ein und kombiniert sie bei Bedarf mit weiteren bioregenerativen Verfahren wie der Eigenbluttherapie. Als Mitglied der Gesellschaft für Orthobiologie e. V. orientiert er sich an aktuellen wissenschaftlichen Standards. Zudem zählt er zu den erfahrenen Arthrosespezialisten in München.
Für welche Gelenke ist eine Hyaluronsäure-Therapie geeignet?
Eine Hyaluronsäure-Therapie eignet sich grundsätzlich für eine Vielzahl von Gelenken. Entscheidend ist dabei weniger, um welches Gelenk es sich handelt, sondern wie weit die Degeneration bereits fortgeschritten ist. Wir behandeln unter anderem:
- Knie – häufigster Anwendungsbereich, da das Kniegelenk besonders oft von Verschleiß und Überlastung betroffen ist
- Schulter – etwa bei Beschwerden im Bereich der Rotatorenmanschette oder des Schultergelenks selbst
- Hüfte – insbesondere bei beginnender Hüftarthrose
- Sprunggelenk – häufig nach Sportverletzungen oder bei chronischer Überlastung
- Hand & Fuß – z. B. am Daumensattelgelenk (Rhizarthrose) oder am Großzehengrundgelenk (Hallux rigidus)
Welches Gelenk im Einzelfall geeignet ist, hängt von der jeweiligen Diagnose und dem Beschwerdebild ab.

Wann ist eine Hyaluronsäure-Therapie sinnvoll?
Am häufigsten kommt eine Hyaluronsäure-Therapie bei Arthrose in einem leichten bis mittleren Stadium zum Einsatz. In diesem Stadium kann die Behandlung dazu beitragen, die Gelenkfunktion zu unterstützen und Beschwerden zu lindern. Auch bei Knorpelschäden, die noch nicht so weit fortgeschritten sind, dass eine Operation notwendig ist, kann die Therapie eine Option sein.
Ebenso setzen wir die Behandlung nach Sportverletzungen ein, etwa wenn ein Gelenk durch eine Verletzung vorübergehend stärker belastet wurde und die Regeneration unterstützt werden soll. Bei einer bereits weit fortgeschrittenen Arthrose mit starkem Knorpelverlust ist die Wirkung einer Hyaluronsäure-Therapie dagegen begrenzt. Ob die Behandlung im individuellen Fall sinnvoll ist, entscheiden wir anhand der Diagnostik und des Beschwerdebilds.
Ablauf der Behandlung
Eine Hyaluronsäure-Therapie in München läuft in mehreren Schritten ab:
1. Erstgespräch und Diagnostik
Zunächst erheben wir das Beschwerdebild und untersuchen den Zustand des Gelenks, bei Bedarf ergänzt durch bildgebende Diagnostik.
2. Aufklärung und Behandlungsplanung
Auf Grundlage des Befunds besprechen wir, ob eine Hyaluronsäure-Therapie infrage kommt und wie die Behandlung im individuellen Fall aussehen kann.
3. Durchführung der Injektion
Wir injizieren die Hyaluronsäure unter sterilen Bedingungen direkt in das betroffene Gelenk.
4. Anzahl und Intervalle
Häufig verabreichen wir 3 bis 5 Injektionen im wöchentlichen Abstand. Je nach verwendetem Präparat ist auch eine höher konzentrierte Einzelinjektion möglich. Welches Schema im individuellen Fall passend ist, hängt vom Beschwerdebild und dem eingesetzten Präparat ab.
5. Nachsorge und Verlaufskontrolle
Im Anschluss beobachten wir den weiteren Verlauf, um die Behandlung bei Bedarf anzupassen.

Ihre Vorteile bei Dr. Westhoff
- Bioregenerative Therapie statt reiner Symptombekämpfung
- Kombination mit Eigenbluttherapie (ACP/PRP) möglich
- Gelenkschutz und Schmerzreduktion ohne Operation
- Erfahrung mit allen Gelenken, auch kleineren wie Fingern oder Sprunggelenk
- Kurze Wege, schnelle Termine, keine langen Warteschleifen
Kombination mit Eigenbluttherapie (ACP/PRP)
Eine Hyaluronsäure-Therapie lässt sich mit der Eigenbluttherapie (ACP/PRP) kombinieren. Während die Hyaluronsäure vor allem die Gleitfähigkeit des Gelenks unterstützt, enthält das aufbereitete Eigenblut Wachstumsfaktoren, die die körpereigene Regeneration von Gewebe anregen können. Beide Verfahren setzen an unterschiedlichen Mechanismen an und lassen sich dadurch sinnvoll ergänzen.
Ob eine Kombinationstherapie im individuellen Fall empfehlenswert ist, hängt vom Beschwerdebild und dem Befund ab. Mehr zur Eigenbluttherapie erfahren Sie auf der entsprechenden Seite.
Hyaluronsäure im Vergleich zu Kortison
Sowohl Hyaluronsäure als auch Kortison können bei Gelenkbeschwerden injiziert werden, unterscheiden sich jedoch in Wirkprinzip und Einsatzgebiet.
| Merkmal | Hyaluronsäure | Kortison |
| Wirkprinzip | Unterstützt die Gleitfähigkeit und Schmierung des Gelenks | Wirkt entzündungshemmend |
| Wirkeintritt | Verzögert, meist innerhalb einiger Wochen | Schnell, oft innerhalb weniger Tage |
| Wirkdauer | Kann über mehrere Monate anhalten | In der Regel kurzfristig |
| Anwendungshäufigkeit | Serie von Injektionen, Wiederholung nach mehreren Monaten möglich | Häufige Anwendung sollte vermieden werden |
| Typischer Einsatz | Unterstützend bei Arthrose und zur Vorbeugung von Reibung | Akute, starke Entzündungsschübe |
Kortison eignet sich vor allem zur kurzfristigen Linderung bei akuten Beschwerden, ein häufiger Einsatz wird aus medizinischer Sicht jedoch nicht empfohlen. Die Hyaluronsäure-Therapie wirkt langsamer, setzt dafür eher an der Gelenkfunktion selbst an. Welches Verfahren im Einzelfall geeignet ist, hängt vom Beschwerdebild und der ärztlichen Einschätzung ab.
Kosten und Kostenübernahme
Die Hyaluronsäure-Therapie ist in der Regel eine individuelle Gesundheitsleistung (IGEL) und wird von den gesetzlichen Krankenkassen meist nicht übernommen. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten teilweise oder vollständig, abhängig vom jeweiligen Tarif. Über die konkrete Kostenaufstellung informieren wir Sie vor Beginn der Behandlung.
Bewertungen unserer Patienten

Termin für eine Hyaluronsäure-Therapie vereinbaren
Wenn Sie unter Gelenkbeschwerden leiden und sich für eine Hyaluronsäure-Therapie interessieren, beraten wir Sie gerne persönlich. Vereinbaren Sie einen Termin, bequem online oder telefonisch, und lassen Sie sich zu den individuellen Behandlungsmöglichkeiten beraten.

FAQ
Häufige Fragen zur Hyaluronsäure-Therapie
Ist eine Hyaluronsäure-Injektion schmerzhaft?
Patientinnen und Patienten empfinden die Injektion selbst meist als kurzen, gut tolerierbaren Einstich. Nach der Behandlung kann es vorübergehend zu leichten Schwellungen oder einem Spannungsgefühl im Gelenk kommen.
Wie lange hält die Wirkung einer Hyaluronsäure-Therapie an?
Die Wirkdauer ist individuell unterschiedlich und hängt unter anderem vom Beschwerdebild und dem verwendeten Präparat ab. Häufig hält die Wirkung mehrere Monate an, eine Wiederholung der Behandlung ist möglich.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Hyaluronsäure-Therapie?
Da es sich in der Regel um eine individuelle Gesundheitsleistung handelt, übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten meist nicht. Private Krankenversicherungen können die Kosten je nach Tarif teilweise oder vollständig übernehmen.
Kann Hyaluronsäure mit anderen Therapien kombiniert werden?
Ja, eine Kombination mit anderen konservativen Verfahren, etwa der Eigenbluttherapie, ist möglich. Ob dies im individuellen Fall sinnvoll ist, entscheiden wir anhand des Befunds und des Beschwerdebilds.