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leistungen


diagnostik

„Die beste Therapie beginnt mit einem Arzt, der zuhören kann.“

FACHÄRZTLICHE Untersuchung


Trotz der rasanten technischen Entwicklung ist die manuelle fachĂ€rztliche körperliche Untersuchung durch einen erfahrenen Untersucher die Basis jeglicher weiterer Entscheidungsfindung und ist daher unerlĂ€sslich fĂŒr eine orthopĂ€dische Diagnostik. Gelenkuntersuchungen mit Erfassung von Muskelfunktion und Bewegungsausmaß, orientierende neurologische Untersuchung und spezifische Funktionstests helfen uns mit unseren HĂ€nden die Beschwerden besser einzuschĂ€tzen und einzugrenzen.

Ultraschall


Wir setzen auf die hochauflösende Sonographie und Duplexsonographie zur prĂ€zisen Diagnostik von Sehnen, Faszien, Muskeln und Gelenken und deren Durchblutung. Aber auch bei Weichteile und HautlĂ€sionen sowie AbklĂ€rung von kindlichen KnochenbrĂŒchen ist die Sonographie erste Wahl fĂŒr das Erkennen von frischen Verletzungen, Blut- und GelenkergĂŒssen, SchleimbeutelentzĂŒndungen, VerĂ€nderungen der Muskulatur und Sehnenrissen.

DIGITALES Röntgen
KONVENTIONELL


Sollte eine Röntgenaufnahme mit einer bestimmten Fragestellung notwendig sein, wird diese im benachbarten Rotkreuzklinikum durchgefĂŒhrt und steht unmittelbar mittels digitaler Bildverarbeitung und DatenĂŒbertragung (PACS System) sofort in der Praxis zur VerfĂŒgung.

Labor & Gewebeuntersuchung


Untersuchungen von Blutwerten und Gewebeuntersuchungen fĂŒhren wir grundsĂ€tzlich und routinemĂ€ĂŸig bei den Befunden bzw. HautverĂ€nderungen durch, die wir in unserer Praxis operieren/entfernen.

Digitale Volumentomographie


Es handelt sich hierbei um ein hochmodernes 3D-Röntgenverfahren kombiniert mit höchster Strahlenhygiene und einer hohen Bildauflösung. In kĂŒrzester Zeit werden 3D Schichtbilder erzeugt, die Ihnen als Patienten eine große Reihe von Vorteilen bietet.

Leistungen


Konservative Therapie

„Es gibt nicht die eine Behandlung fĂŒr alle – bei uns bekommt jede:r Patient:in seine individuell angepasste BEHANDLUNG.“

Kinesiotaping

Hierbei handelt es sich um die sogenannten „bunten Sportlertapes“: Das Kinesiotape wurde in den 70er Jahren in Japan entwickelt und wird mittlerweile weltweit angewendet. Es handelt sich um ein elastisches Baumwollband mit einer Klebeschicht. Es wird in einer bestimmten Technik aufgebracht und kann mit etwas Pflege 4-7 Tage auf der Haut verbleiben. Kinesiotape wird bei verschiedenen Gelenk-, Sehnen- und Muskelverletzungen angewendet und ist auch fĂŒr Allergiker geeignet. Empfohlen wird das K-Tape als additive Therapie in Kombination mit Stoßwelle und/oder Chirotherapie, kann aber auch singulĂ€r angewendet werden.

Die Kosten einer Kinesiotape-Behandlung werden in der Regel von den privaten Krankenkassen ĂŒbernommen. Hier gibt es individuelle Vertragsunterschiede. Bitte informieren Sie sich vor der Behandlung bei Ihrer Versicherung. Gesetzliche Krankenkassen ĂŒbernehmen die Kosten in der Regel nicht. In diesen FĂ€llen ist die Behandlung eine Selbstzahlerleistung.

Weitere Informationen:
https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/pro-und-contra-kinesiotaping-was-koennen-die-bunten-pflaster/

Neuraltherapie

Bei der Neuraltherapie wird ein örtliches BetĂ€ubungsmittel zur Behandlung von Schmerzen injiziert, damit der Kreislauf Schmerz – Verspannung – Minderdurchblutung durchbrochen wird. Oftmals wird es in Kombination mit anderen Anwendungen wie Reizstrom, Chirotherapie und WĂ€rmeapplikation angewendet oder mit ACP/PRP.

Kombinierte radiĂ€re und focussierte Stoßwelle (ESWT)

Wir verwenden dabei die modernste Generation der Stoßwellenbehandlung fĂŒr entzĂŒndliche ReizzustĂ€nde der Gelenke und Sehnen sowie bei muskulĂ€ren Verspannungen und verzögerter Knochenheilung.

Stoßwellen sind energiereiche mechanische Wellen, die gebĂŒndelt in den Körper ĂŒbertragen werden. Die Anwendung ist seit Jahrzehnten etabliert. Die Wirkung entfaltet sich genau an dem Fokus der Beschwerden. Die Wirksamkeit von Stoßwellen ist eindeutig in klinischen Studien bewiesen worden. Heilungsfördernde Botenstoffe im Gewebe werden dabei ausgeschĂŒttet, die den Heilungsprozess stark beschleunigen, den heilenden Stoffwechsel von erkranktem Gewebe anregen und die Durchblutung verbessern und Schmerzen effektiv lindern können. Die Behandlung ist eine hocheffektive und schonende Behandlung.

ANWENDUNGSBEREICHE:

SĂ€mtliche Strukturen (Sehnen, Muskel, Knochen, Faszien) des Bewegungsapparates können mit der Stoßwelle behandelt werden. Besonders erfolgreich eingesetzt wird sie dabei:

  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
  • EntzĂŒndungen der Schultersehnen
  • Tennisellenbogen (Epicondylitis humeri radialis)
  • Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris)
  • Fersensporn (plantare kalkaneare Tendoperiostose)
  • chronische Achillessehnenschmerzen (Achillodynie)
  • Kniescheibenspitzensyndrom (Patellaspitzensyndrom)
  • SchleimbeutelentzĂŒndung im Bereich der HĂŒfte (Bursitis trochanterica)
  • SchleimbeutelentzĂŒndung im Bereich des Kniegelenkes oder Ellenbogens
  • Muskelverspannungen (Myotendinosen)
  • Muskelverletzungen, wie Muskelfaserrisse
  • Verzögerte Knochenbruchheilung

Empfohlen werden 3 bis 4 Anwendungen, 1 bis 2 Mal pro Woche.

Die Kosten einer Stoßwellen-Behandlung bei orthopĂ€dischen und unfallchirurgischen Krankheitsbildern werden in der Regel von den privaten Krankenkassen ĂŒbernommen. Hier gibt es individuelle Vertragsunterschiede. Bitte informieren Sie sich vor der Behandlung bei Ihrer Versicherung. Gesetzliche Krankenkassen ĂŒbernehmen die Kosten in der Regel nicht. In diesen FĂ€llen ist die Behandlung eine Selbstzahlerleistung.

Weitere Informationen:
https://www.digest-ev.de/

Chirotherapie / Manuelle Therapie

Die Chirotherapie / Manuelle Therapie findet Anwendung bei schmerzhaften BewegungseinschrÀnkungen am gesamten Bewegungsapparat. Mit anderen Worten: Es geht darum, vermeintliche körperliche Blockaden und Subluxationen der kleinen Gelenke mit schonend definierten Griffen zu lösen und dadurch eine Schmerzlinderung oder Schmerzfreiheit zu erreichen.

Die Grifftechniken haben sich hierbei in den letzten Jahren maßgebend verĂ€ndert. Die durchgehend schonenden, weichen Techniken sind fĂŒr Patienten angenehm und nahezu ohne Risiko. Oftmals ist der Erfolg schon unmittelbar nach der Therapie zu spĂŒren. HĂ€ufig wird die Chirotherapie mit einer Neuraltherapie (Spritze), der Stoßwellenbehandlung (ESWT) und einer elektromedizinischen Reizstromtherapie (TENS: transcutaneous electrical nerve stimulation) begleitet. Gerade das TENS-GerĂ€t wird von den Patienten als sehr angenehm empfunden und kann auch leihweise ĂŒber vier Wochen rezeptiert werden. Herr Dr. Westhoff ist erfahrener und langjĂ€hriger Anwender der Chirotherapie und ist seitens der Bayrischen LandesĂ€rztekammer ermĂ€chtigt, diese Zusatzqualifikation anzuwenden.

Weitere Informationen:
https://www.dgco.de/ (Deutsche Gesellschaft fĂŒr Chirotherapie und Osteopathie e.V.)

Bioregenerative Knorpeltherapie

„PrĂ€vention ist besser als Therapie und Regeneration ist nachhaltiger als Reparation!“

MikronĂ€hrstoffe zur Knorpeltherapie: Gelenkknorpel besteht aus Chondrozyten (Knorpelzellen) und einer extrazellulĂ€ren Matrix, die zu 60-80% aus GewebsflĂŒssigkeit und zu 20-40% aus StrukturmolekĂŒlen gebildet wird. Dieses Glucosamin, Chondroitinsulfat und Kollagenhydrolysat sind wichtige Bausteine fĂŒr das Knorpelgewebe und die GelenkflĂŒssigkeit, sie stimulieren die Proteoglykan- bzw. Kollagenbiosynthese (StrukturmolekĂŒle).

Diese MikronĂ€hrstoffe stehen in unterschiedlichen Darreichungsformen und -kombinationen zur VerfĂŒgung. Der Therapieerfolg wird durch eine korrekte und disziplinierte Dosierung mitbestimmt, die Anwendungsdauer liegt bei 3-6 Monaten und sollte 1-2x/Jahr wiederholt werden. Bekannte PrĂ€parate sind „dona 750mg Tabletten“ oder „dona 1.500mg Granulat“, „Superflex“ oder „Orthomol Arthro“. Dosierte Bewegungen unter Vermeidung von axialen Stoßbelastungen in Kombination mit Physiotherapie zur Gelenkmobilisation, ACP/PRP-Therapie und Stoßwellenbehandlung unterstĂŒtzen die Behandlung zusĂ€tzlich.

Weitere Informationen:
https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/10993/knorpelregeneration/

Aktivierte Eigenbluttherapie mit“ autolog conditioniertem Plasma“ (ACP) bzw. „platlet rich plasma“ (PRP):

Dieses der modernen medizinischen Forschung abgeleitete Verfahren der regenerativen OrthopĂ€die mit „autolog conditioniertes plasma“ (ACP) bzw. „platlet rich plasma“ (PRP) arbeitet mit Ihrem eigenen Blut, welches zuvor zentrifugiert wird und dadurch zahlreiche regenerativ arbeitende Zellen und Wachstumszellen herausgefiltert werden. Diese werden in gleicher Sitzung an den Wirkort appliziert. Dieses aufgearbeitete körpereigene Blut induziert einen wachstumsstimulierenden Effekt auf Muskel-, Sehnen- und Knochenzellen. Durch das ACP/PRP-Verfahren konnte die Anzahl der Thrombozyten (BlutplĂ€ttchen, engl. platlet) als auch die Konzentration der Wachstumsfaktoren signifikant erhöht werden. Es handelt sich um ein hochmodernes anerkanntes Verfahren, dass sich die körpereigenen biologischen Wirkstoffe in hoher Konzentration angereichert zunutze macht und ohne „Chemie“ oder weitere ZusĂ€tze auskommt. Es unterstĂŒtzt den natĂŒrlichen Wiederaufbau des erkrankten oder verletzten Gelenkes, hemmt schmerzhafte EntzĂŒndungsvorgĂ€nge und verzögert bei Verschleißerkrankungen ein Fortschreiten.

Angewendet wird ACP/PRP bevorzugt in den großen Gelenken Schulter, HĂŒfte und Knie im leichten bis mittelschweren Arthrosestadium. Auch bei chronischen EntzĂŒndungen an Sehnen und BĂ€ndern, Tendinopathien der Schulter, Golfer- und Tennisellenbogen (Epikondylitis), Reizungen der Achillessehne und Plantarfaszie sowie Patellaspitzensyndrom bei Jumpers- bzw. Runnersknee wird ACP/PRP erfolgreich eingesetzt.

Empfohlen werden 3 bis 5 Anwendungen, jeweils alle 5 bis 10 Tage.

THERAPIEABLAUF:

Ihnen werden 10 ml Blut aus einer Armvene abgenommen. Das Blut wird in einer Zentrifuge speziell aufbereitet und ein Konzentrat aus körpereigenen wachstumsfördernden und schmerzlindernden Botenstoffen gewonnen. Dieses Substrat wird in das betroffene Körperteil unter sterilen Kautelen injiziert. Der Eingriff dauert insgesamt von Abnahme bis Injektion ca. 15 min.

Um die Wirksamkeit nicht abzuschwĂ€chen sollen 1 Woche vor und nach der Injektion keine entzĂŒndungshemmenden Medikamente, wie z. B. Kortison, Diclofenac (Voltaren) oder Ibuprofen eingenommen werden.

Die Kosten einer ACP/PRP-Behandlung werden in der Regel von den privaten Krankenkassen ĂŒbernommen. Bitte informieren Sie sich vor der Behandlung bei Ihrer Versicherung. Gesetzliche Krankenkassen ĂŒbernehmen die Kosten in der Regel nicht. In diesen FĂ€llen ist die Behandlung eine Selbstzahlerleistung.

Weitere Informationen:
https://www.bvou.net/regenerative-behandlungsstrategien-mit-acp/

Stammzelltherapie (stromale vaskulÀre Fraktion, sog. SVF-Behandlung)

Bei einer Stammzellentherapie werden Stammzellen zugefĂŒhrt, um mittels ihrer positiven Wirkung eine möglichst vollstĂ€ndige Regeneration des erkrankten Bereichs zu erreichen. Im orthopĂ€dischen Bereich sind die adulten und hier die Mesenchymalen Stammzellen (MSC) von besonderer Bedeutung. Es ist nachgewiesen, dass sich Mesenchymalen Stammzellen (MSC) in knorpelbildende Zellen (Chondrozyten), in knochenbildende Zellen (Osteoblasten) und in Zellen des Fettgewebes (Adipozyten) ausdifferenzieren können. So sind MSC in der Lage, Fettgewebe, Knorpel und Knochen zu regenerieren. Sie setzen zudem Botenstoffe (Zytokine) frei, die entzĂŒndungshemmend auf einige Erkrankungen wirken können. Als stromale vaskulĂ€re Fraktion (SVF) oder auch stroma-vaskulĂ€re Fraktion bezeichnen wir den Anteil des Fettgewebes, der neben anderen Zellen die mesenchymalen Signalzellen enthĂ€lt und damit regenerativ wirkt. Die Fraktion wird mit einem schnellen und einfachen Verfahren dem Patienten entnommen und dann direkt zur Geweberegeneration eingesetzt.

ABLAUF EINER SVF-BEHANDLUNG:

Entnahme des körpereigenen Fettgewebes. Das Verfahren, welches die MSC von den restlichen Zellen der SVF trennt, ist recht einfach. Unter örtlicher BetÀubung werden Ihnen an einer geeigneten Stelle, z.B. Bauch, eine kleine Menge (ca. 30 ml) Fettgewebe entnommen. Diesen Vorgang nennen wir Liposuktion.

AUFBEREITUNG UND INJEKTION DER SVF-BEHANDLUNG:

Das entnommene Fettgewebe in der Spritze wird dann in einer spezielle Zentrifuge bearbeitet, d.h. die stroma-vaskulĂ€re Fraktion (SVF) mit den mesenchymalen Signalzellen wird vom restlichen Fettgewebe separiert. So gewinnen wir den fĂŒr die Behandlung wichtigen regenerativen Teil des Fettgewebes. Diesen können wir dann, nach Entnahme der innenliegenden Spritze, in die zu behandelnde Stelle injizieren.

Anschließend wird das Kniegelenk aktiv durchbewegt, damit die Stammzellen sich in die gewĂŒnschten Knorpelzellen entwickeln und sich eine Knorpelschicht bilden kann. 

Nach ca. einer 1 Stunde verlassen Sie die Praxis ohne GehstĂŒtzen. Aufgrund der Fettabsaugung wird eine leichte Schonung fĂŒr drei Tage empfohlen. FĂŒr BĂŒrotĂ€tigkeiten ist eine Krankschreibung nicht zwingend erforderlich, nach drei Tagen können und sollen Sie schon wieder Sport machen. Weitere Kontrollen können durch den Hausarzt erfolgen, selbstverstĂ€ndlich können Sie aber auch bei uns weitere Termine vereinbaren. 

KOMBINATION VON SVF MIT ACP/PRP:

Die ACP/PRP-Therapie ist möglicherweise als Eigenblut-Therapie gelĂ€ufig, siehe oben. Es handelt sich dabei um eine bioregenerative Therapie, die mittels körpereigener Wachstumsfaktoren – den Thrombozyten im Blutplasma – Ihrem Körper einen wichtigen Impuls zur Selbstregeneration geben. Sie finden eine ausfĂŒhrliche ErklĂ€rung zu dieser Therapieform auf unserer Unterseite ACP/PRP-Therapie.

In Bezug auf die SVF-Therapie ist wichtig zu wissen: eine Kombination der beiden Therapieformen kann eine hilfreiche UnterstĂŒtzung fĂŒr die Wirksamkeit der stroma-vaskulĂ€ren Fraktion bedeuten. Denn das ACP/PRP-Therapie wirkt wie ein „Booster“ fĂŒr die SVF: die Wachstumsfaktoren treiben die SVF in ihrer regenerativen Wirkung nochmal an. Die Behandlung mit SVF und ACP darf niemals gleichzeitig aber nacheinander im Rahmen einer Sitzung erfolgen.

NACHSORGE UND PROGNOSE DER SVF-BEHANDLUNG:

Nach erfolgreich durchgefĂŒhrter Stammzellentherapie sollte im weiteren Verlauf eine unterstĂŒtzende physikalische und physiotherapeutische Therapie ĂŒber 6 Wochen erfolgen. Eine MRT Kontroll-untersuchung sollte nach einem Jahr erfolgen, um zu zeigen, dass wieder eine Knorpelschicht gewachsen ist. Eine begleitende ACP/PRP-Therapie empfehlen wir im Abstand von 6 Wochen, 3 Monaten und 6 Monaten.

Die Stammzellentherapie bei Kniearthrose bietet eine Reihe von Vorteilen:

  • Schmerzlinderung: Die Stammzellentherapie kann dazu beitragen, die Schmerzen im Kniegelenk zu reduzieren.
  • Verbesserung der Gelenkfunktion: Durch die Anregung des Wachstums neuer Gelenkknorpelzellen kann die Funktion des Kniegelenks verbessert werden.
  • Vermeidung einer Gelenkersatzoperation: Die Stammzellentherapie kann eine Gelenkersatzoperation vermeiden oder hinauszögern, indem sie dazu beitrĂ€gt, die degenerativen VerĂ€nderungen im Kniegelenk zu reparieren.
  • Minimalinvasive Behandlung: Die Stammzellentherapie ist eine minimalinvasive Behandlung, die in der Regel ohne offene Operation durchgefĂŒhrt wird.
  • Schnellere Genesung: Die Stammzellentherapie erfordert in der Regel eine kĂŒrzere Genesungszeit im Vergleich zu einer Gelenkersatzoperation.

Zusammenfassend bedeutet das:

  • Keine Gelenkersatzoperation!
  • Kein Krankenhaus!
  • Schnelle AlltagsgebrĂ€uchlichkeit / SportfĂ€higkeit
  • Ambulanter Ablauf ca. 1h
  • Erhaltung des eigenen Gelenkes
  • Einmalige DurchfĂŒhrung

Diese Behandlung ist mit Abstand die innovativste Therapie zur Behandlung der Kniearthrose. Da es sich um die eigenen Stammzellen handelt, gibt es KEINE Nebenwirkungen und es besteht lediglich das Risiko eines Infektes wie bei jeder Injektion. Dieses Risiko liegt in der Literatur bei Gelenken laut RKI (Robert Koch-Institut) zwischen 1:25.000 und 1:50:000. (Bundesgesundheitsbl 2011 54:1135–1144, DOI 10.1007/s00103-011-1352-8 © Springer-Verlag 2011).

Die Erfolgsquote in den derzeit vorhandenen Studien ist sehr viel versprechend, hÀngt aber individuell sehr von der Ausgangsposition des Patienten ab.

Weitere Informationen:
https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/10993/knorpelregeneration/

Arthrosemanagement und PrÀvention

Hochmolekulare Hyaluronkur als Therapie und Prophylaxe von Arthrose mit nachhaltiger Anwendung bei:

  • Arthrose Grad 1-3 des Knies
  • Arthrose Grad 1-3 der Schulter
  • Arthrose Grad 1-3 der HĂŒfte
  • Arthrose Grad 1-3 des Sprunggelenkes
  • Degenerativen MeniskusverĂ€nderungen

HyaluronsĂ€ure ist ein körpereigenes Protein und ist Hauptbestandteil der natĂŒrlichen GelenkflĂŒssigkeit, sie optimiert die SchmierfĂ€higkeit der SynovialflĂŒssigkeit und verbessert deren Puffereigenschaften. Gleichzeitig werden EntzĂŒndungsvorgĂ€nge biologisch gehemmt und die körpereigene HyaluronsĂ€ureproduktion stimuliert. Durch diese viskoelastischen Eigenschaften wird die BelastungsfĂ€higkeit der Gelenke gesteigert.

Die von uns verwendeten PrĂ€parate enthalten HyaluronsĂ€ure in besonders reiner und hochvisköser Form, durch fermentative Herstellung enthalten sie keine tierischen Einweiße, wodurch allergische Reaktionen vermieden werden. Diese HyaluronsĂ€ure ist zur Injektion an den großen Gelenken Schulter, Knie, HĂŒfte und Sprunggelenk geeignet. Eine Therapieserie besteht aus 5 Injektionen des PrĂ€parates 1-2/Woche. Seit Neuerem steht auch das hochmolekulare PrĂ€parat zur VerfĂŒgung mit nur 1-2 erforderlichen Injektionen und es kann auch die Kombination mit ACP/PRP-Therapie (s. unten) erwogen werden. Welche Substanz im Einzelfall indiziert erscheint, muss unter AbwĂ€gen der Therapieziele individuell entschieden werden.

Die Kosten einer Hyaluron-Behandlung werden in der Regel von den privaten Krankenkassen ĂŒbernommen. Hier gibt es individuelle Vertragsunterschiede. Bitte informieren Sie sich vor der Behandlung bei Ihrer Versicherung. Gesetzliche Krankenkassen und Berufsgenossenschaften ĂŒbernehmen die Kosten in der Regel nicht. In diesen FĂ€llen ist die Behandlung eine Selbstzahlerleistung.

STADIENGERECHTES MANAGEMENT DER GELENKARTHROSE:

  • Beratung zu richtigem Verhalten, AktivitĂ€tsmodifikation
  • Knorpelprotektive Therapie mit hochmolekularer HyaluronsĂ€ure
  • Förderung der Regeneration mit Eigenblut (ACP/PRP-Therapie)
  • Stosswellentherapie bei muskulĂ€rer Beteiligung
  • Medikamente gegen Schmerzen und EntzĂŒndung
  • Physikalische Maßnahmen
  • Sportempfehlung
  • Muskelkonditionierung
  • Verfahren der Schmerztherapie
  • Arthroskopische Verfahren wie Knorpel- und MeniskusglĂ€ttung, Meniskuschirurgie, Mikrofrakturierung, „minced cartilage“ etc. 

Zukunft und Vision

Wir sind davon ĂŒberzeugt, dass sich regenerative Konzepte innerhalb der nichtoperativen OrthopĂ€die durchsetzen werden und auf diesem Gebiet noch weitere spannende Entwicklungen zu erwarten sind – insbesondere wird sich der Fokus auch kĂŒnftig weiter auf das Gebiet der Stammzell- und Knorpelforschung sowie der Gewebe- und Knochenregeneration („Tissue Healing)“ konzentrieren und könnte mittelfristig eine weitere OP-Alternative auch zum kĂŒnstlichen Gelenkersatz darstellen.

Leistungen


Operative Therapie

Operative Therapie bei Dr. Westhoff

Nach sogfÀltiger AbwÀgung von Nutzen und Risiken kann zur Behandlung Ihrer Erkrankung oder Verletzung eine Operation notwendig sein. Wir beraten Sie hierzu sorgfÀltig und individuell.

Einige Eingriffe, wie z.B. aus der Dermatochirurgie oder Portexplantationen, können wir in unseren eigenen PraxisrĂ€umen durchfĂŒhren. Ambulante Operationen, bei denen eine Kurznarkose gewĂŒnscht oder sinnvoll ist, erfolgen im ambulanten OP-Zentrum am Sendlinger Tor: IsarAOP-Zentrum, Sonnenstrasse 29, 80331 MĂŒnchen.

Bedarf es einer Überwachung oder sind die Operationen lĂ€nger, so kann ein kurzfristiger Aufenthalt in der Klinik notwendig werden. Solche stationĂ€ren Operationen fĂŒhren wir in der Paracelsus Klinik MĂŒnchen Bogenhausen, (Klingsorstrasse 5, 81927 MĂŒnchen) und in der Arabellaklinik bzw. Herzzogparkklinik, (Arabellastrasse 5, Bogenhausen) durch.

Bei notwendigen Operationen, die wir nicht selbst durchfĂŒhren, können wir Sie gerne an uns langjĂ€hrig bekannte und erfahrene Operateure aus unserem Netzwerk ĂŒberweisen.

Dermatochirurgie

WAS IST DIE DERMATOCHIRURGIE?

Die Dermatochirurgie ist ein Teilbereich aus der Dermatologie bzw. Plastischen Chirurgie und umfasst alle operativen Eingriffe an der Haut. Die Hautoperationen können aus Ă€sthetischen GrĂŒnden vorgenommen werden oder aber medizinisch notwendig sein, um Hautkrebs oder Vorstufen davon zu entfernen. Kleinere Operationen werden zumeist unter LokalanĂ€sthesie durchgefĂŒhrt.
HĂ€ufige Hautoperationen in der Dermatochirurgie

  • Entfernung bösartiger Hauttumoren: Basaliom; malignes Melanom
  • Entfernung gutartiger Hauttumoren: HĂ€mangiome der Haut, Lipome (Fettgeschwulst), Atherome (Talgzyste)
  • Entfernung von Naevus (Muttermalentfernung)
  • Narbenkorrekturen oder NarbenĂŒberschuss (Keloid)
  • EntzĂŒndliche HautverĂ€nderungen: SchweißdrĂŒsenabszess (Akne inversa), die Steißbeinfistel (Sinus pilonidalis), entzĂŒndete Atherome /Talgzyste

ABLAUF EINER HAUTOPERATION

Vor der Operation wird ein ausfĂŒhrliches AufklĂ€rungsgesprĂ€ch mit Ihnen gefĂŒhrt. Der Eingriff selbst findet je nach Ausmaß ambulant oder stationĂ€r statt. In den meisten FĂ€llen reicht eine lokale BetĂ€ubung (LokalanĂ€sthesie).

Der HautverĂ€nderungen werden dann chirurgisch entfernt, die verdĂ€chtigen oder klar bösartigen VerĂ€nderungen werden mit einem zusĂ€tzlichen Sicherheitsabstand entnommen, damit die VerĂ€nderung sicher im Gesunden entfernt ist. In jedem Fall werden diese GewebestĂŒcke vom Histopathologen genau untersucht, um festzustellen, welche Art von Tumor es sich handelt und ob er vollstĂ€ndig im Gesunden entfernt worden ist.

So weit möglich finden alle Operationen der Dermatochirurgie minimal-invasiv statt. Möglichst kleine Schnitte helfen bei einer schnellen Regeneration und geringen Narbenbildung. Bereits vorhandene unschöne Narben können versucht werden zu korrigieren. Durch eine geeignete SchnittfĂŒhrung und spezielle Nahttechniken soll es bei der neuen Narbe zur schöneren und dezenteren Narbenbildung kommen. Bei grĂ¶ĂŸeren Gewebeentnahmen und dementsprechenden Hautdefekten kommen verschieden Arten von Hautverschiebelappen bis hin zu Hauttransplantaten in Frage.

HAUTPFLEGE NACH DER HAUTOPERATION

Um Ă€sthetisch schöne Ergebnisse zu erlangen ist zusĂ€tzlich zu einer erfolgreichen Operation auch die Narbenpflege besonders in den ersten Wochen von großer Bedeutung. Frische Narben sollten nicht belastet und mit bestimmten Narbencremes versorgt werden. Sonnenlicht ist zu vermeiden. Auch Rauchen wirkt sich negativ auf die Wundheilung aus.

Weitere Informationen:
Deutsche Gesellschaft fĂŒr Dermatochirurgie: https://dgdc.de/

Portchirurgie

ANWENDUNGSGEBIETE: WOFÜR WIRD EIN PORTKATHETER EINGESETZT?

Ein Portkatheter besteht aus einer kleinen, unter der Haut implantierten Portkammer, die mit einem dĂŒnnen Katheterschlauch verbunden ist, der in der oberen Hohlvene einliegt. Durch den hohen Komfort dieses Systems werden die sogenannten Ports fĂŒr Therapien genutzt, bei denen regelmĂ€ĂŸig Infusionen appliziert werden mĂŒssen, wie zum Beispiel eine intravenöse ErnĂ€hrung oder Zytostatika in der Tumortherapie. Über den Katheter in der Vene kann ein dauerhafter Zugang zum Blutkreislauf sichergestellt werden.

ABLAUF: WIE WIRD EIN PORTKATHETER IMPLANTIERT?

Bei der Operation erfolgt in der vorderen Schultergrube einen ca. 4 cm langen Hautschnitt. Nachdem im Unterhautfettgewebe eine Tasche zur Aufnahme der Portkammer geschaffen wurde, eröffnet der Chirurg eine bestimmte Vene (V. cephalica) und fĂŒhrt den Katheterschlauch in diese Vene ein. Mittels Röntgendurchleuchtung wird die korrekte Lage des Katheterschlauchs kontrolliert. Im Anschluss verbindet der Operateur den Schlauch mit der Portkammer und setzt die Kammer in die vorbereitete Tasche ein. Nachdem der Hautschnitt verschlossen wurde, kann der Port sofort bestĂŒckt werden. Dieser Eingriff ist zumeist im Rahmen einer ambulanten Operation sowohl in Kurznarkose als auch in örtlicher BetĂ€ubung möglich und dauert in der Regel 20-30 min.

FOLGEN: WELCHE RISIKEN BESTEHEN UND WIE WIRD DER PORT WIEDER ENTFERNT?

Die grĂ¶ĂŸten Risiken, die im Zusammenhang mit der Implantation eines Portsystems auftreten, sind die Infektion des Fremdmaterials und die Verstopfung des dĂŒnnen Katheterschlauchs. Da der Portkatheter aus Titan und Kunststoff besteht, muss der Umgang mit dem Portsystem stets unter möglichst sterilen Bedingungen und durch geschultes Personal erfolgen. Um eine Verstopfung des Katheters zu vermeiden, sollte er regelmĂ€ĂŸig gespĂŒlt werden. Bei Nichtbenutzung heißt das mindestens alle drei Monate.

Nachdem die Therapie, fĂŒr die der Port implantiert wurde, beendet ist, kann das System mit einem kleinen Eingriff in unserer Praxis auch wieder entfernt werden. Wie das Einsetzen kann auch das Entfernen in der Regel ambulant und unter örtlicher BetĂ€ubung erfolgen.

Weitere Informationen:
https://www.krebsinformationsdienst.de/behandlung/chemotherapie/portsysteme.php

Handchirurgie

Auf dem Gebiet der Handchirurgie bietet Dr. Westhoff alle konservativen und die meisten operativen Eingriffe an. Zum Beispiel Karpaltunnelsyndrom, schnellende Finger, Ganglion (Überbein), Morbus Dupuytren (Fingerkontrakturen) oder auch KnochenbrĂŒche der Handwurzel, der Mittelhandknochen und Langfinger. Auch Sehnenverletzungen, Metallentfernungen, degenerative SchĂ€den und eitrige EntzĂŒndungen z.B. des Nagelbetts gehören zur Handchirurgie.

Operationen bei Erkrankungen und Verletzungen mit offenen, minimalinvasiven und arthroskopischen Verfahren unter Verwendung moderner Implantate bei:

  • Karpaltunnelsyndrom
  • Ganglion
  • Schnellender Finger
  • Chronische SehnenentzĂŒndungen oder SehnenscheidenentzĂŒndungen
  • Arthrose an Fingern, Handwurzel und Handgelenk
  • Dupuytren’sche Erkrankung (Verdickung der HandflĂ€che und VerkrĂŒmmung meist des Ring- und Kleinfingers
  • Verletzungen an Sehnen, BĂ€ndern und Gelenken
  • Knochenumstellungen und -verlĂ€ngerung bei fehlverheilten BrĂŒchen oder angeborenen Fehlstellungen
  • Nervenengpasssyndrome (Karpaltunnelsyndrom, Sulcus-ulnaris-Syndrom, u.a.)

Weitere Informationen:
https://dg-h.de/patientenaufklaerung/

Fußchirurgie

Auf dem Gebiet der Fußchirurgie haben die Behandlungsoptionen im letzten Jahrzehnt außerordentliche Fortschritte erfahren. Die Fußchirurgie hat dabei einen Stellenwert erlangt, die ihr als Behandlung des Hauptbelastungsorgans auch zukommt. Dr. Westhoff ist von der Gesellschaft fĂŒr Fuß- und Sprunggelenkschirurgie e.V. als zertifizierter Fußchirurg ausgebildet und zugelassen. Das Behandlungsspektrum umfasst dabei akute Verletzungen und degenerative SchĂ€den des Vorfußes.

Operationen in der Fußchirurgie werden je nach GrĂ¶ĂŸe der OP von Dr. Westhoff sowohl ambulant im ambulanten OP-Zentrum als auch stationĂ€r in einer der Belegkliniken durchgefĂŒhrt.

SPEKTRUM DER FUSSCHIRURGIE:

  • Hallux valgus (Großzehenballen)
  • Hallux rigidus (Großzehensteife)
  • Kleinzehenkorrekturen
  • Schneiderballen
  • Metatarsalgien
  • Plantarer / dorsaler Fersensporn
  • Achillodynie (Chronische Achillessehnenreizung)
  • Achillessehnenruptur
  • Mittelfuß- und Sprunggelenksfrakturen inklusiver Korrektureingriffe und Metallentfernungen
  • Eingewachsener Zehennagel (Ungius incarnatus)

Weitere Informationen:
https://www.gesellschaft-fuer-fusschirurgie.de/

OrthopÀdische Gelenkdiagnostik und -chirurgie

Zur genauen Therapieplanung einer Gelenkoperation ist eine exakte Diagnostik vor dem Eingriff essenziell. Den Goldstandard der Gelenkdiagnostik stellt die Schnittbilddiagnostik mit 3D-Rekonstruktion dar. Hierzu erfolgt in der Praxis die DurchfĂŒhrung einer DVT-Untersuchung des Gelenkes unter Belastung, um so die physiologische Körperbelastung wie im Alltag wĂ€hrend der Aufnahme zu berĂŒcksichtigen. Stehen weiterhin Fragen den Weichteilmantel des Gelenkes betreffend im Vordergrund, ist ggf. eine ergĂ€nzende MRT Untersuchung notwendig, die zeitnah durch unsere Kooperationspartner durchgefĂŒhrt wird.

Die Gelenkchirurgie (offen oder arthroskopisch als sogenannte SchlĂŒssellochchirurgie) kommt dann zum Einsatz, wenn die konservativen Behandlungsmethoden ausgeschöpft sind und keine Beschwerdefreiheit oder zumindest eine LebensqualitĂ€t erhaltende Linderung erzielt werden konnte. Die Chirurgie der Gelenke beinhaltet dabei die operative Behandlung frischer oder Ă€lterer Verletzungen, hinzu kommen krankhafte VerĂ€nderungen der Gelenke durch Verschleiß (Arthrose) im fortgeschrittenen Stadium mit entsprechendem Leidensdruck. Herr Dr. Westhoff besitzt aufgrund seiner Facharztqualifikationen „OrthopĂ€die & Unfallchirurgie“ sowie „spezielle Unfallchirurgie“ besondere Kenntnisse und langjĂ€hrige Erfahrungen auf dem Gebiet der Gelenkchirurgie – sowohl bei akuten Verletzungen und Verletzungsfolgen wie auch bei degenerativen Verschleißerkrankungen und ist dabei auf das Schulter- und Kniegelenk spezialisiert.

Weitere Informationen:
https://www.bvou.net/infobrief-4-2020-arthroskopie-und-gelenkchirurgie/?parent_cat=

LEISTUNGEN


Digitale Volumentomographie

Wie funktioniert ein DVT?

Die digitale Volumentomographie (DVT) ist ein röntgenbasiertes Schnittbildverfahren zur 3-D-Rekonstruktion der untersuchten knöchernen Strukturen. Sie ist mit der MSCT (Computertomographie) vergleichbar. Im Englischen spricht man daher von einem „Cone-Beam-CT“, wenn eine DVT gemeint ist. Anders als bei der MSCT, wo der Röntgenstrahl sehr eng gebĂŒndelt ist, sendet die DVT einen kegelförmig auseinanderlaufenden Strahl aus („Cone Beam“ = Kegelstrahl).

Der verĂ€nderte Strahlengang fĂŒhrt zu einer insgesamt höheren Bildauflösung als der eng gebĂŒndelte Strahlengang bei der CT. Die Darstellung von Knochengewebe ist daher in der DVT detaillierter als in der CT oder MRT möglich. Die Darstellung von Weichteilgewebe ist hingegen aufgrund der Röntgenstrahlen nicht möglich. Hier sind Sonographie oder MRT ergĂ€nzend sinnvoll. Im Wesentlichen ist die digitale Volumentomographie eine Variante der bekannten CT (Computertomographie) bei höherer Auflösung von knöchernen Geweben.

Die DVT-Aufnahme kann wesentlich zeitsparender durchgefĂŒhrt werden als eine CT- oder MRT-Aufnahme. Die Aufnahmezeit betrĂ€gt nur wenige Sekunden und ist unmittelbar in der Praxis verfĂŒg- und demonstrierbar.

Einsatzspektrum und Strahlenhygiene der DVT

Die Diagnostikmethoden Projektionsradiographie (normales Röntgen), Sonographie (Ultraschall), Multi Slice Computertomographie (MSCT) oder Magnet Resonanz Tomographie (MRT) sind in Deutschland seit Jahrzehnten im Bereich der OrthopĂ€die und Unfallchirurgie (O&U) etabliert, um den im Praxisalltag typischerweise auftretenden klinischen Fragestellungen auf den Grund zu gehen. Die ĂŒbliche, stetig fortschreitende technologische Weiterentwicklung hat unterdessen die Diagnostikmöglichkeit mit der Bezeichnung „Digitale Volumentomographie“ (DVT) oder in wissenschaftlichen Publikationen als „Cone Beam CT“ (CBCT) beschrieben, hervorgebracht. Die DVT wurde fĂŒr den Einsatz im Bereich der O&U mit ihren spezifischen Anforderungen und dem Anspruch einer sehr hohen resultierenden Strahlenhygiene entwickelt.

Diese Diagnostik ist fĂŒr die Hochkontrast-Darstellung optimiert und auf Basis des breiten Indikationsspektrums seit dem ersten Einsatz in der OrthopĂ€die und Unfallchirurgie vor nunmehr 10 Jahren fĂŒr das Fachgebiet unverzichtbar geworden. Die DVT findet nach Erlangung der dazu erforderlichen Fachkunde im Strahlenschutz immer dann ihren Einsatz, wenn zu erwarten ist, dass die Diagnostikmethoden konventionelles Röntgen, CT, MRT etc. zur Beantwortung ossĂ€rer VerĂ€nderungen an ihre individuellen Grenzen kommen, wĂ€hrend gleichzeitig Fragen zur vorliegenden Indikationsstellung offenbleiben wĂŒrden.

Moderne Technologie DVT

Vor dem Hintergrund der beschriebenen EinschrĂ€nkungen des MSCT, MRT etc., sowie der Anforderungen in der OrthopĂ€die und Unfallchirurgie, wurde die DVT fĂŒr das Fachgebiet OrthopĂ€die und Unfallchirurgie entwickelt. Hierbei gewĂ€hrleistet die DVT multiplanare Schnittbildinformationen bspw. der ExtremitĂ€ten sowie der oberen HWS. Dabei stellt diese nach Wahl des Anwenders Aufnahmen innerhalb von ca. 20 Sekunden unter natĂŒrlicher Körperbelastung oder Entlastung mit einer hohen Auflösung in allen Raumrichtungen von 0,2 mm bereit.

Strahlenbelastung: Super-Ultra-Low-Dose Protokolle

Um Patienten zu schĂŒtzen, ist die DVT mit Untersuchungsprotokollen ausgestattet, die Aufnahmen mit einer besonders geringen Strahlenbelastung anfertigt. Im Vergleich zu einer herkömmlichen CT hilft die DVT, die Strahlenbelastung um mindestens 50% zu reduzieren. Damit liegt der Wert im Bereich der unvermeidlichen Strahlenbelastung, der man tĂ€glich ausgesetzt ist.

Zudem wurde u.a. die Strahlenhygiene eines DVT analog den Anforderungen in der OrthopĂ€die und Unfallchirurgie in den letzten Jahren einer stetigen Weiterentwicklung unterzogen, wodurch den Anwendern heute ein Super-Ultra-Low-Dose (SULD) Aufnahmepreset zur VerfĂŒgung gestellt werden kann. Dieses besitzt den Vorteil, dass die resultierende Strahlendosis unter der eines digitalen Projektionsröntgen in 2 Ebenen einzuordnen ist.

Es konnte nachgewiesen werden, dass die resultierende effektive Dosis gegenĂŒber dem MSCT in den Bereichen Handgelenk um 92,4%, Kniegelenk um 91,6%, Sprunggelenk um 93,5% sowie Ellenbogen um 97,3% geringer liegt. Auch ist die resultierende effektive Dosis gegenĂŒber dem Projektionsröntgen in 2 Ebenen in den Bereichen Handgelenk um 31,6%, Kniegelenk um 23,3%, Sprunggelenk um 6,7% und Ellenbogen um 33,3% geringer.

Der Vergleich mit dem Projektionsröntgen in 2 Ebenen wurde zudem in einer losgelösten Studie im Bereich des Handgelenks unter Betrachtung der Energiedosis durchgefĂŒhrt. Hier wurde eine um 13,2 % niedrigerer Energiedosis bei gleichzeitig einer im Durchschnitt um 28 % höheren Wahrscheinlichkeit zur Frakturfindung im Vergleich zu dem Projektionsröntgen in 2 Ebenen ermittelt.

Die bessere Wahl fĂŒr Patient, Arzt und Praxis

Der Einsatz der DVT kann auf Basis der genannten Eigenschaften insbesondere bei vorhandenem SULD-Preset und damit verbundener hoher Strahlenhygiene innerhalb eines breiten Indikationsspektrums stattfinden. Die DVT-Aufnahmen unterstĂŒtzen die möglichst schnelle Genesung des Patienten durch eine Therapiewahl, die auf Basis hochauflösender, ossĂ€rer Bildinformationen ohne Projektionsverluste ggf. additiv mit MRT- oder Sonographieergebnissen getroffen werden kann.

Die DVT kann direkt vor Ort in der Praxis durch den behandelnden OrthopĂ€den bzw. Unfallchirurgen angewendet und ausgewertet werden. Ein weiterer Vorteil ist die ganzheitliche Behandlung durch den Arzt des Vertrauens. Da alles vor Ort geschieht, kommt der Patient stressfrei durch die Behandlung, weitere Überweisungen sowie lange Wartezeiten und Folgetermine werden vermieden.

KostenĂŒbernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen

Die DVT wird von den meisten privaten Krankenkassen (PKV) erstattet. Als eine in der OrthopÀdie und Unfallchirurgie relativ neue Diagnosemethode geht die digitale Volumentomographie (DVT) hingegen noch nicht konform mit dem Erstattungskatalog gesetzlicher Krankenkassen. Die gesetzlichen Kassen (GKV) erstatten die Kosten der Untersuchung daher bisher nicht. Wir bieten unseren Patienten die DVT-Bildgebung mit Befundung in ausgewÀhlten FÀllen deswegen als Privatleistung bzw. Selbstzahlerleistung an.

Fachkenntnisse nach der Röntgenverordnung

Die Auswertung und Befundung von DVT-Bildern ist OrthopĂ€den und Unfallchirurgen nach Erwerb der Fachkunde Teilgebietsradiologie-DVT gestattet. Dieser teilradiologische Fachkundenachweis ist Voraussetzung dafĂŒr, dass DVT-Untersuchungen Ă€rztlich angeordnet und befundet werden dĂŒrfen. Herr Dr. Westhoff besitzt diese Voraussetzung und verfĂŒgt zusammen mit seiner langjĂ€hrigen Erfahrung aus der OrthopĂ€die und Unfallchirurgie daher allerhöchste Expertise in der Befunderhebung.