
Fußspezialist in München
Diagnostik und Therapie bei Fußbeschwerden
Der Fuß trägt bei jedem Schritt das gesamte Körpergewicht und ist entsprechend anfällig für Fehlstellungen, Überlastung und Verschleiß. Als zertifizierter Fußspezialist in München bietet Ihnen Dr. Westhoff eine gezielte Diagnostik und ein breites Behandlungsspektrum, von konservativen Verfahren bis hin zur Operation.

„Der Fuß ist ein komplexes System aus 26 Knochen und zahlreichen Gelenken – genau diese Komplexität macht eine spezialisierte Diagnostik und Therapie so wichtig.“
Häufige Fußprobleme im Überblick
Fußbeschwerden zeigen sich in unterschiedlicher Form und betreffen verschiedene Bereiche des Fußes. Die folgenden Beschwerdebilder zählen zu den häufigsten in unserer Praxis.
Fersensporn und Plantarfasziitis
Ein Fersensporn ist eine knöcherne Veränderung am Fersenbein, die häufig gemeinsam mit einer Plantarfasziitis auftritt, einer Reizung der Sehnenplatte an der Fußsohle. Typisch ist ein stechender Schmerz an der Ferse, der besonders bei den ersten Schritten am Morgen auftritt. Ursache ist meist eine langanhaltende Überlastung der Fußsohle.
Hallux valgus
Beim Hallux valgus, umgangssprachlich auch Ballenzeh genannt, weicht die Großzehe zunehmend zur Fußaußenseite ab, während sich am Großzehengrundgelenk eine Vorwölbung bildet. Die Fehlstellung entwickelt sich meist schleichend und kann mit Schmerzen sowie Problemen beim Tragen von Schuhen einhergehen.
Hallux rigidus
Der Hallux rigidus bezeichnet eine zunehmende Versteifung des Großzehengrundgelenks, meist infolge von Verschleiß und Arthrose. Die Beweglichkeit der Großzehe nimmt dabei ab, Abrollbewegungen werden zunehmend schmerzhaft.
Eingewachsener Zehennagel und Nagelbettentzündung
Ein eingewachsener Zehennagel entsteht, wenn sich der Nagelrand in das umliegende Gewebe eingräbt, meist am großen Zeh. Dies kann zu Rötung, Schwellung und in der Folge zu einer Nagelbettentzündung führen. Häufige Ursachen sind falsches Schneiden der Nägel oder ungeeignetes Schuhwerk.
Schneiderballen und Metatarsalgie
Der Schneiderballen ist eine Fehlstellung am Kleinzehengrundgelenk, die dem Hallux valgus in gewisser Weise ähnelt, jedoch die kleine Zehe betrifft. Bei einer Metatarsalgie treten Schmerzen im vorderen Mittelfußbereich auf, häufig unter den Zehengrundgelenken, oft bedingt durch eine veränderte Druckverteilung beim Gehen.
Achillodynie
Als Achillodynie wird eine schmerzhafte Reizung der Achillessehne bezeichnet, meist im Bereich des Sehnenansatzes am Fersenbein oder in der Sehne selbst. Ursache ist häufig eine Überlastung, etwa durch Sport oder einseitige Belastung im Alltag.
Hammer- und Krallenzehen
Bei Hammer- und Krallenzehen liegt eine Fehlstellung der kleinen Zehengelenke vor, bei der sich die Zehen krallenartig oder hammerartig verformen. Dies kann zu Druckstellen und Schmerzen beim Gehen sowie beim Tragen von Schuhen führen.
Sprunggelenksarthrose
Die Sprunggelenksarthrose beschreibt den fortschreitenden Verschleiß des Knorpels im oberen Sprunggelenk. Sie kann sich nach Verletzungen wie Bandrissen oder Frakturen entwickeln, aber auch durch dauerhafte Fehlbelastung entstehen. Typisch sind Schmerzen bei Belastung sowie eine zunehmend eingeschränkte Beweglichkeit.
Natürlich sind wir auch bei Frakturen im Bereich des Mittelfußes oder Sprunggelenks für Sie da.

Ihr erfahrener Fußchirurg in München
Dr. med. Jörn Westhoff
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, zertifizierter Fußchirurg (GFFC)
Als von der Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie (GFFC) zertifizierter Fußchirurg verfügt Dr. Westhoff über eine besonders fundierte Expertise in der Behandlung von Fußbeschwerden, von der konservativen Therapie bis hin zur Operation.
Gut zu wissen: Die GFFC zertifiziert nur Ärztinnen und Ärzte mit gezielter fußchirurgischer Fortbildung und hohen Fallzahlen: für die Experten-Zertifizierung sind mindestens 200 Operationen in zwei Jahren nötig. Mit dieser Zertifizierung sind Sie bei Dr. Westhoff in sicheren und erfahrenen Händen, auch in komplizierten Fällen.
DVT-Diagnostik am Fuß
Für eine präzise Diagnose von Fußbeschwerden ist eine aussagekräftige Bildgebung entscheidend. In unserer Praxis steht dafür die digitale Volumentomographie (DVT) vor Ort zur Verfügung. Die Aufnahme dauert nur wenige Sekunden, der Befund kann direkt im Anschluss besprochen werden.
Ein besonderer Vorteil der DVT am Fuß: Die Aufnahme kann im Stehen erfolgen, also unter Belastung durch das eigene Körpergewicht. Das ist gerade beim Fuß diagnostisch wertvoll, da sich Fehlstellungen wie ein Hallux valgus oder eine Sprunggelenksarthrose unter Belastung oft deutlich anders darstellen als in einer liegenden Aufnahme. Auch bei Fragestellungen rund um die Stabilität des Sprunggelenks liefert eine Aufnahme im Stehen oft aussagekräftigere Informationen.
Für die Beurteilung von Weichteilen wie der Achillessehne oder der Plantarfaszie bleibt die MRT das geeignete Verfahren. Beide Bildgebungsverfahren ergänzen sich daher, je nach Fragestellung.

Ihre Vorteile bei Dr. Westhoff
- Zertifizierter Fußchirurg (GFFC) – höchste Qualifikation
- DVT-Diagnostik auch für den Fuß (3D, unter Belastung)
- Konservativ und operativ aus einer Hand
- Schonende, minimal-invasive Verfahren
- Erfahrung mit allen Fußproblemen – auch in komplexen Fällen
Konservative Therapien in der Fußorthopädie in München
Viele Fußbeschwerden lassen sich zunächst konservativ behandeln, bevor eine Operation infrage kommt. Im Rahmen der Fußorthopädie in München setzen wir dabei je nach Beschwerdebild unterschiedliche Verfahren ein.
Einlagen
Einlagen entlasten gezielt bestimmte Bereiche des Fußes und können Fehlbelastungen ausgleichen. Sie kommen häufig bei Fersensporn, Metatarsalgie oder zur Unterstützung nach einer Fehlstellungskorrektur zum Einsatz.
Physiotherapie
Physiotherapie stärkt die Fußmuskulatur, verbessert die Beweglichkeit und unterstützt die Behandlung von Sehnenbeschwerden sowie die Nachbehandlung nach Operationen.
Stoßwellentherapie
Die Stoßwellentherapie setzt mechanische Impulse gezielt an gereiztem oder chronisch überlastetem Gewebe ein und wird insbesondere bei Fersensporn und Achillodynie eingesetzt.
Eigenbluttherapie
Bei der Eigenbluttherapie (ACP/PRP) wird körpereigenes Blutplasma aufbereitet und injiziert, um die Regeneration von Sehnen- und Gelenkgewebe zu unterstützen.
Hyaluronsäure
Die Hyaluronsäure-Therapie kann bei Gelenkverschleiß wie dem Hallux rigidus oder der Sprunggelenksarthrose die Gleitfähigkeit des Gelenks unterstützen.
EMTT – moderne Magnetfeldtherapie
Die EMTT setzt elektromagnetische Impulse zur Anregung der Zellregeneration ein und kommt unter anderem bei Fersensporn, Achillodynie und Sprunggelenksarthrose zum Einsatz.
Welches Verfahren im individuellen Fall geeignet ist, richtet sich nach Diagnose und Beschwerdebild. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick, welche Therapie sich für welches Beschwerdebild eignet:
| Therapie | Fersensporn | Hallux rigidus | Achillodynie | Metatarsalgie | Sprunggelenksarthrose |
| Einlagen | ✓ | – | – | ✓ | ✓ |
| Physiotherapie | ✓ | ✓ | ✓ | – | ✓ |
| Stoßwellentherapie | ✓ | – | ✓ | – | – |
| Eigenbluttherapie (ACP/PRP) | ✓ | ✓ | ✓ | – | ✓ |
| Hyaluronsäure-Therapie | – | ✓ | – | – | ✓ |
| EMTT (Magnetfeld- therapie) | ✓ | – | ✓ | – | ✓ |
Bei strukturellen Fehlstellungen wie Hallux valgus, Schneiderballen, Hammer- und Krallenzehen oder einem eingewachsenen Zehennagel stehen dagegen in erster Linie Einlagen, angepasstes Schuhwerk sowie podologische Maßnahmen im Vordergrund, da diese Beschwerdebilder auf einer Formveränderung beruhen, die sich mit den oben genannten Verfahren nicht ursächlich beheben lässt.

Operative Optionen in der Fußchirurgie
Wenn konservative Maßnahmen nicht zum gewünschten Ergebnis führen oder der Befund einen Eingriff erforderlich macht, bieten wir in München verschiedene operative Verfahren an. Dabei setzen wir auf moderne, gewebeschonende Operationstechniken:
- Minimal-invasiv, wann immer möglich: Korrekturen über kleinste Hautschnitte für schnellere Heilung und weniger Narbenbildung
- Arthroskopische Verfahren bei Gelenkeingriffen: präzise Beurteilung und gewebeschonende Behandlung mithilfe einer kleinen Kamera
- Moderne Implantate in Kombination mit digitaler Diagnostik: für stabile, funktionelle Ergebnisse
Bei komplexeren Fehlstellungen oder Frakturen kommen bewährte, weiterentwickelte Verfahren zum Einsatz, die eine belastbare Fußstruktur und eine langfristige Verbesserung der Lebensqualität zum Ziel haben.
Bei der Hallux-OP wird die Fehlstellung des Großzehengrundgelenks knöchern korrigiert, um die Zugrichtung der Sehnen zu normalisieren und die Beschwerden zu beheben.
Die Fersensporn-OP kommt zum Einsatz, wenn konservative Verfahren über einen längeren Zeitraum nicht zur Besserung geführt haben. Dabei wird das entzündete Gewebe am Sehnenansatz entfernt.
Die Sprunggelenks-Arthroskopie ermöglicht eine minimal-invasive Behandlung von Knorpelschäden, Verwachsungen oder Bandverletzungen im Sprunggelenk über kleine Hautschnitte.
Ambulant oder stationär – individuelle Betreuung
Viele Eingriffe der Fußchirurgie können ambulant erfolgen. Je nach Umfang der Operation wählen wir die passende Behandlungsumgebung:
| Art des Eingriffs | Ort | Betäubung |
| Kleinere Eingriffe | Praxis am Rotkreuzplatz | Lokalanästhesie |
| Ambulante OP mit kurzer Narkose | IsarAOP-Zentrum, Sonnenstraße 29 (Sendlinger Tor) | Kurznarkose |
| Komplexere Eingriffe, z. B. am Sprunggelenk | Paracelsus Klinik München-Bogenhausen oder Arabellaklinik/Herzogparkklinik | Stationär, bei Bedarf mit längerer Überwachung |
Unabhängig vom Ort der Operation begleiten wir Sie persönlich – von der ersten Beratung über die Nachsorge bis zur vollständigen Wiederherstellung Ihrer Beweglichkeit.

Nachbehandlung: wann sind Sie wieder belastbar?
Wie schnell Sie nach einer Behandlung wieder voll belastbar sind, hängt stark vom jeweiligen Beschwerdebild und der gewählten Therapie ab. Bei konservativen Verfahren wie Einlagen oder Physiotherapie bestehen in der Regel keine Einschränkungen im Alltag. Nach einer Operation ist dagegen häufig eine Phase der Teilbelastung notwendig, bevor der Fuß wieder vollständig belastet werden darf.
Der weitere Heilungsverlauf wird in Nachsorgeterminen begleitet, um die Belastung schrittweise und individuell anzupassen. Die Nachbehandlungsdauer unterscheidet sich je nach Eingriff:
| Operation | Teilbelastung | Volle Belastbarkeit (ca.) |
| Hallux-OP | Spezialschuh für 4–6 Wochen | Nach etwa 12 Wochen |
| Fersensporn-OP | 2–3 Wochen | Nach etwa 12 Wochen |
| Sprunggelenks-Arthroskopie | 2–6 Wochen, je nach Eingriff | Nach 6 Wochen bis mehreren Monaten |
Bewertungen unserer Patienten

Termin bei Ihrem Fußspezialisten in München vereinbaren
Wenn Sie unter Fußbeschwerden leiden und sich für eine Untersuchung oder Behandlung interessieren, beraten wir Sie gerne persönlich. Vereinbaren Sie einen Termin, bequem online oder telefonisch, und lassen Sie sich zu den individuellen Behandlungsmöglichkeiten beraten.

FAQ
Häufige Fragen zum Fußspezialisten in München
Ab wann sollte ich bei Fußschmerzen einen Spezialisten aufsuchen?
Halten Schmerzen länger als einige Wochen an, verstärken sie sich oder schränken sie den Alltag spürbar ein, ist eine fachärztliche Abklärung sinnvoll. Auch bei zunehmenden Fehlstellungen empfiehlt sich eine frühzeitige Untersuchung, um Behandlungsoptionen frühzeitig zu prüfen.
Was unterscheidet einen Hallux valgus von einem Hallux rigidus?
Beim Hallux valgus weicht die Großzehe seitlich ab und es bildet sich eine Vorwölbung am Grundgelenk. Beim Hallux rigidus liegt dagegen eine zunehmende Versteifung des Großzehengrundgelenks vor, meist infolge von Arthrose. Beide Beschwerdebilder können unabhängig voneinander oder auch gemeinsam auftreten.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Fuß-Operation?
Medizinisch notwendige Operationen, etwa bei fortgeschrittenem Hallux valgus oder Sprunggelenksbeschwerden, werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bestimmte ergänzende Leistungen, etwa spezielle Einlagen oder bioregenerative Therapien, können dagegen individuelle Gesundheitsleistungen (IGEL) sein. Über die konkrete Kostenübernahme informieren wir Sie vor Beginn der Behandlung.
Wie lange dauert eine DVT-Untersuchung am Fuß?
Die Aufnahme selbst dauert nur wenige Sekunden. Gemeinsam mit der Positionierung und der anschließenden Befundbesprechung ist in der Regel mit einem kurzen Termin zu rechnen.